Whitstable 2014

1

Quelle der Abb. http://www.borken.de/de/stadtleben/staedtepartnerschaften/whitstable.html

Am 2. April machte sich eine Gruppe aus 20 Zehntklässlern begleitet von Herrn Rößing und Frau Behm auf den Weg in unsere Partnerstadt Whitstable in England, um  die Vorzüge der Städtepartnerschaft  zu genießen. Nach einer Fahrt mit einer kleinen technischen Auszeit wurden alle herzlich von den jeweiligen Gastgebern begrüßt und bekamen ein leckeres Abendessen, das die Vorurteile gegen englische Küche verschwinden ließ. Die Herzlichkeit der Gastgeber machte es allen leicht, sich in der ungewohnten Umgebung zurechtzufinden.

Am Donnerstag stand ein Besuch in Canterbury auf dem Programm. Ein Highlight war der Besuch bei Frau  Lordmayor, Heather Taylor und dem Team aus Lady Mayoress, Linda Taylor und Sheriff, Ann Taylor. Die freundliche Begrüßung nahm den jungen Leuten schnell die Unsicherheit, so dass keiner sich scheute, Fragen über die Situation in Canterbury im Vergleich zu Borken zu stellen.

Natürlich wurde auch die gewaltige Kathedrale besichtigt. Die Andersartigkeit von Häusern und Geschäften machte auch den kurzen Shopping- Stopp zu einem besonderen Erlebnis.

Längere Gelegenheit zum Einkaufen gab es dann im nahe gelegenen Westwood- Shoppingzentrum. Da Shoppen hungrig macht, kam nur ein traditionelles Fish & Chips- Essen in Frage, um die Lebensgeister für die Abendunterhaltung zu wecken. Die Twinning Association Whitstable vertreten durch Roger Annable, Gillian Michael, Ann Moulton , Sylvia& David Carter und Dave Parris richtete einen Spieleabend mit dem beliebten Beatle- Spiel aus, das den Ehrgeiz der Teilnehmer weckte und die Halle kurzfristig in einen Hexenkessel verwandelte.

 

Whit14_1

Der Freitag war dann für einen langen Whitstable- Besuch reserviert. Sobald sich die Türen des Buses an der See öffneten, gab es kein Halten mehr. Keiner wollte sich den Anblick der See entgehen lassen, auch wenn sie gerade ihre Ebbe- Pause machte.

Nach einer Führung über die Uferpromenade, die David Carter mit Anekdoten aus seiner Jugend würzte, stand ein Besuch im Hafen auf dem Programm. Die Stopps und Wartezeiten konnten die gute Laune der Schüler kaum trüben. Der Einfachheit halber waren sie inzwischen untereinander auch schon oft zum Gebrauch der englischen Sprache übergegangen. Man sah die Vielfalt unbekannter Fischarten in der Fischhalle und bekam einen kleinen Einblick in die Verarbeitung von Seemuscheln und der für Whitstable so typischen Austern. Richtig anschaulich gestaltet war der Besuch der Rettungsboot- Station, geführt durch Brian Hadler. Dort erkannten die Schüler sehr schnell, wie wichtig der freiwillige Einsatz der Lebensretter auf dem offenen Meer und im Hafenbereich ist.

Weil es der letzte Schultag der Schüler am Community College Whitstable (CCW) war, gab es nur einen Kurzbesuch unserer Partnerschule, der allen Vorurteilen zum Trotz mit einem leckeren Mittagessen begann. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich frisch gestärkt den Fragen, die die dortige 7. Klasse im Deutschunterricht vorbereitet hatte, um anschließend einem Teil einer Unterrichtsstunde beizuwohnen. Fasziniert war man allgemein von dem scheinbar unerschöpflichen Pool an technischen Geräten. Auch die Schuluniform stieß wider Erwarten nicht grundsätzlich auf Ablehnung. Besonders die Krawatte könnten sich unsere Schüler als Zeichen der Zusammengehörigkeit gut vorstellen.

Nach dem Shoppen, das an keinem Tag fehlen durfte, stand dann noch die Abendunterhaltung auf dem Programm. Diesmal waren es die Pfadfinder, die mit gemischten Gruppen eine Art Mini- Olympiade und ein Quiz veranstalteten, was viele vergessen ließ, wie viel Bewegung sie an diesem Tag schon hatten.

Whit14_2

Auf den Samstag hatten sich alle besonders gefreut, denn bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen ging es in Richtung London. Die Besichtigung begann mit einen Rundumblick vom London Eye, dem Riesenrad, das einen fantastischen ersten Ausblick auf die gigantische Metropole ermöglichte. Nach einem Gang durch Whitehall mit der Westminster Bridge, Houses of Parliament, Big Ben ,10, Downling Street, dem Amtssitz des Premierministers, und den Horse Guards (die ihrer Verpflichtung, keine Miene zu verziehen, nachkamen) landete man am Trafalgar Square mit der riesigen Säule zur Erinnerung an Lord Nelson.

So viel Geschichte macht natürlich Lust auf – wie könnte es anders sein- Shoppen. Dazu bot Oxford Street eine willkommene Gelegenheit. Das zweite Highlight war dann der Besuch bei Madame Tussaud’s, wo im Gruselkabinett besonders die Mädchen die Bedeutung des Wortes „Scream“ (Kreische) aus eigener Erfahrung lernten.  Zum Ausklang eines langen Tages machte man sich dann vom Piccadilly Circus mit seinen gewaltigen Lichtreklamen noch mal auf den Weg, um entweder die Straßenkünstler zu bewundern oder die letzten Einkäufe zu tätigen.

Whit14_3

DSC00246

Am frühen Sonntagmorgen hieß es dann Abschied nehmen von  England, von Whitstable, von unseren hervorragenden Gastgebern und nicht zuletzt von Graham Nicholson, dem guten Geist, der alles, was planbar war für uns geplant hat und uns durch seinen Einfluss Türen geöffnet hat, die uns ohne ihn evtl.  verschlossen geblieben wären.

Hervorzuheben ist neben der unerschöpflichen Gastfreundschaft, die uns allen entgegengebracht wurde, das disziplinierte, fröhliche, freundliche, pünktliche und tolerante Verhalten der Schülergruppe… Liebe Schülerinnen und Schüler: Ihr wart würdige Botschafter der Städtepartnerschaft. Bravo!

=========

DSC00248

Last but not least let’s say thank you to all the people who gave us a comfortable stay at their houses and who made us feel so comfortable and happy: Kevin & Kathryn Fielding, Graham Nicholson, Janet Lloyd, Ann Moulton, Carol Gadd & Patrick Casey, Tom & Judy Sutton, Katherine Robinson, Tom & Judy Sutton, Gillian Michael, Denise & Ray Taylor and Sylvia & David Carter.

We should mention the people from the WTA, The Beavers and members of the staff at the CCW, who planned the events for us. We all know that you took great effort in doing so. So thank you very much for that.

Finally the good spirit above all: Graham Nicholson. Thank you very much for leading us across all the big and small obstacles, for planning, for information, for good conversation and for all the little things none of us would have thought about.

THANKS TO ALL OF YOU!